Vorteile einer Studenten-PKV

Die private Krankenversicherung ist besonders in den jungen Jahren vorteilhaft, da hier anders als bei der GKV der Beitrag sehr stark auch vom Alter abhängt. Gerade vor dem 30. Lebensjahr lassen sich gute Tarife finden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass bei Eintritt in die PKV der Gesundheitszustand maßgeblich für die Höhe des Beitrags ist und dieser bei Studenten statistisch gesehen sehr gut abschneidet. Aber auch für ältere Studenten kann eine private Krankenversicherung wieder interessant werden. Wer bereits über 30 Jahre alt ist oder länger als 14 Semester studiert, findet bei vielen bekannten Versicherern spezielle günstige Tarife. Zu beachten bei dieser Entscheidung ist aber auch, dass sich der Wechsel zurück in die GKV schwierig gestalten kann. Daher gilt es, sich vor dieser Entscheidung genau darüber zu informieren und zu vergleichen.

Wann lohnt sich die PKV besonders?

Unter bestimmten Umständen macht es wegen der viel günstigeren Beiträge innerhalb der PKV besonders Sinn sich privat zu versichern.
1. Ein Elternteil oder die Eltern des Studenten sind Beamte. In diesem Fall ist der Student zum Teil bereits über die Familienversicherung mitversichert und muss sich nur noch mit einem anteiligen Prozentsatz selbst versichern.
2. Der Student ist bereits über 30 Jahre alt. Dann gilt für ihn nicht mehr der Studententarif der gesetzlichen Krankenversicherung und es wird sehr oft günstiger, sich privat anstatt gesetzlich zu versichern. Das gilt aber nur für unverheiratete, kinderlose Studenten.
3. Der Student hat bereits 14 Semester studiert und beginnt mit dem 15. Semester. Auch dann kann er den Studententarif der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr in Anspruch nehmen und muss vergleichen.

Was kostet der PKV-Beitrag bei Studenten?

Die Kosten einer privaten Krankenversicherung sind bei Studenten stark von wichtigen Faktoren abhängig, wie von der Höhe der Selbstbeteiligung, den gewünschten Therapiemaßnahmen oder den Pflegezusätzen, ob z.B. der Chefarzt behandeln soll oder man in einem Einbett- oder Mehrbettzimmer untergebracht wird. Aber auch persönliche Daten, wie das Geschlecht oder Krankenheiten in der Vergangenheit haben Einfluss auf die Beitragshöhe. Auch mit dem Alter steigen die Kosten einer PKV in der Regel, denn je älter, desto wahrscheinlicher sind statistisch gesehen potentielle Krankheiten. Letztendlich ist es immer notwendig einen Vergleich der privaten Krankenversicherungen zu tätigen um sich die Beiträge möglichst vieler Anbieter einzuholen.